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KlangAudit
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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: 05.07.2026

§ 1 Geltungsbereich, Vertragspartner

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über Audit-Dienstleistungen („Sound-Audits“), die zwischen

KlangAudit, Inhaber: Tibor Czekay
c/o COCENTER, Koppoldstr. 1, 86551 Aichach
E-Mail: bestellung@klangaudit.com
(nachfolgend „Anbieter“)

und dem Kunden über die Website klangaudit.com oder per E-Mail geschlossen werden.

(2) Kunde kann sowohl Verbraucher (§ 13 BGB) als auch Unternehmer (§ 14 BGB) sein. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.

(3) Abweichende Bedingungen des Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.

§ 2 Leistungsgegenstand: Recherche, keine Rechtsdienstleistung

(1) Der Anbieter erbringt eine tatsächliche Recherche- und Dokumentations-Dienstleistung: Er sichtet die öffentlich zugänglichen Videos der vom Kunden benannten Social-Media-Kanäle, erfasst die dort verwendeten Sounds bzw. Musikstücke und dokumentiert, ob diese nach öffentlich verfügbaren Informationen (z. B. Plattform-Kennzeichnungen, Musik-Bibliotheken, Lizenzangaben) für eine gewerbliche Nutzung freigegeben erscheinen. Die Ergebnisse werden in einem Bericht im PDF-Format („Report“) mit einer Risiko-Einstufung in Ampelform zusammengefasst.

(2) Der Anbieter erbringt keine Rechtsdienstleistungen im Sinne des § 2 Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG), insbesondere keine rechtliche Prüfung des Einzelfalls, keine rechtliche Bewertung, keine Rechtsberatung und keine Vertretung gegenüber Dritten. Sämtliche Einstufungen und Hinweise im Report sind unverbindliche tatsächliche Rechercheergebnisse ohne rechtliche Aussagekraft. Sie ersetzen keine anwaltliche Beratung. Für die rechtliche Bewertung, insbesondere im Fall einer Abmahnung, hat sich der Kunde an einen Rechtsanwalt zu wenden.

(3) Der Anbieter übernimmt keine Gewähr dafür, dass durch das Audit Abmahnungen, Ansprüche Dritter oder sonstige rechtliche Folgen vermieden werden. Die Entscheidung über Maßnahmen (z. B. Entfernen oder Ändern von Videos) trifft allein der Kunde. Die Einstufungen im Report sind eine Momentaufnahme zum Prüfzeitpunkt; nachträgliche Änderungen, etwa von Lizenzbedingungen, Plattform-Regeln, Musik-Bibliotheken oder der Durchsetzungspraxis der Rechteinhaber, können eine Einstufung (auch „Grün“) überholen und begründen keinen Mangel der Leistung.

(4) Die Prüfung erfolgt ausschließlich anhand öffentlich zugänglicher Inhalte zum Zeitpunkt der Prüfung. Eine Vollständigkeitsgarantie besteht nicht, insbesondere soweit Plattformen Inhalte oder Metadaten nicht oder fehlerhaft anzeigen, Inhalte während der Prüfung geändert werden oder Sounds nicht identifizierbar sind; solche Fälle werden im Report als solche gekennzeichnet.

(5) Der Leistungsumfang richtet sich nach dem gebuchten Paket:

  • Basis: 1 Kanal, Prüfung von bis zu 50 Videos, Report mit Risiko-Ampel.
  • Professional: bis zu 2 Kanäle, Prüfung von bis zu 250 Videos, zusätzlich priorisierte Fundliste, Aufschlüsselung nach Plattform und Zeitraum sowie eine Follow-up-Fragerunde per E-Mail.
  • Komplett: alle benannten Kanäle und deren vollständige öffentlich zugängliche Video-Bibliothek, zusätzlich Executive Summary, Nachprüfung von bis zu 50 überarbeiteten Videos innerhalb von 60 Tagen nach Report-Lieferung sowie eine Online-Abschlussbesprechung (ca. 30 Minuten). Der Umfang wird im individuellen Angebot konkretisiert.

(6) Übersteigt die tatsächliche Videoanzahl das gebuchte Kontingent, prüft der Anbieter nach Wahl des Kunden entweder die jüngsten Videos bis zur Kontingentgrenze oder unterbreitet ein ergänzendes Angebot.

§ 3 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung der Pakete auf der Website stellt kein bindendes Angebot des Anbieters dar, sondern eine Aufforderung an den Kunden, eine unverbindliche Anfrage abzugeben.

(2) Mit dem Absenden des Anfrageformulars gibt der Kunde eine unverbindliche Anfrage ab; hierdurch entsteht noch keine Zahlungspflicht. Der Kunde erhält eine automatische Eingangsbestätigung per E-Mail; diese stellt noch keine Annahme dar.

(3) Der Anbieter übersendet dem Kunden, in der Regel innerhalb von 24 Stunden, ein verbindliches Angebot nebst Rechnung per E-Mail. Das Angebot ist 14 Kalendertage gültig, sofern im Angebot nichts anderes angegeben ist.

(4) Der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde das Angebot innerhalb der Gültigkeitsfrist annimmt, entweder durch Erklärung in Textform (z. B. E-Mail) oder durch Zahlung des Rechnungsbetrags.

(5) Vertragssprache ist Deutsch. Der Vertragstext (Anfrage, Angebot, Rechnung, AGB) wird dem Kunden per E-Mail übermittelt und beim Anbieter im Rahmen der gesetzlichen Aufbewahrungspflichten gespeichert.

§ 4 Preise und Zahlung

(1) Es gelten die im jeweiligen Angebot genannten Preise. Umsatzsteuer wird nicht ausgewiesen (Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG).

(2) Die Zahlung erfolgt per Überweisung auf das in der Rechnung angegebene Konto. Der Rechnungsbetrag ist mit Zugang der Rechnung fällig, sofern in der Rechnung kein anderes Zahlungsziel angegeben ist.

(3) Die Leistungserbringung beginnt erst nach vollständigem Zahlungseingang (Vorkasse).

§ 5 Leistungserbringung, Lieferzeiten

(1) Die im Angebot bzw. auf der Website genannten Lieferzeiten (z. B. „ca. 5 Werktage“) sind circa-Angaben und beginnen mit vollständigem Zahlungseingang. Verzögert sich die Lieferung erheblich, informiert der Anbieter den Kunden.

(2) Die Lieferung des Reports erfolgt als PDF-Datei per E-Mail an die vom Kunden angegebene E-Mail-Adresse. Mit dem Versand an diese Adresse gilt der Report als geliefert.

(3) Der Report enthält deutlich sichtbare Hinweise darauf, dass die Ergebnisse unverbindliche Hinweise ohne rechtliche Aussagekraft sind (vgl. § 2 Abs. 2).

§ 6 Mitwirkungspflichten des Kunden

(1) Der Kunde benennt die zu prüfenden Kanäle korrekt und vollständig (Handle bzw. Profil-URL je Plattform) und stellt sicher, dass die Inhalte während des Prüfzeitraums öffentlich zugänglich sind. Nicht öffentlich zugängliche Inhalte sind nicht Gegenstand der Prüfung.

(2) Der Kunde versichert, zur Beauftragung der Prüfung der benannten Kanäle berechtigt zu sein, insbesondere wenn er als Agentur Kanäle Dritter benennt, und stellt den Anbieter insoweit von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer fehlenden Berechtigung beruhen.

(3) Erteilt der Kunde erforderliche Mitwirkungen nicht oder verspätet, verlängern sich Lieferfristen angemessen.

§ 7 Widerrufsrecht für Verbraucher

(1) Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Es gelten die Informationen in der Widerrufsbelehrung.

(2) Verlangt der Verbraucher, dass die Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt (Beginn mit Zahlungseingang), und bestätigt er seine Kenntnis, dass das Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung erlischt, so erlischt das Widerrufsrecht mit vollständiger Erbringung der Dienstleistung (§ 356 Abs. 4 BGB). Bei einem Widerruf vor vollständiger Erbringung schuldet der Verbraucher Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachte Leistung (§ 357a BGB).

§ 8 Nutzungsrechte am Report

(1) Der Kunde erhält mit vollständiger Zahlung ein einfaches, zeitlich unbeschränktes Recht, den Report für interne Zwecke zu nutzen. Agenturen dürfen den Report an denjenigen Kunden weitergeben, dessen Kanäle geprüft wurden.

(2) Eine Veröffentlichung, entgeltliche Weitergabe an sonstige Dritte oder Bearbeitung des Reports bedarf der vorherigen Zustimmung des Anbieters in Textform.

§ 9 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.

(2) Bei einfach fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für einfache Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

(3) Der Anbieter haftet insbesondere nicht dafür, dass der Kunde infolge des Audits keine Abmahnungen oder Ansprüche Dritter erhält (vgl. § 2 Abs. 3). Der Report ist eine Recherchegrundlage; Entscheidungen und deren Folgen liegen beim Kunden.

(4) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

§ 10 Datenschutz

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden sich in der Datenschutzerklärung.

§ 11 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit ihnen dadurch nicht zwingende verbraucherschützende Bestimmungen des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts entzogen werden.

(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand der Sitz des Anbieters.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

KlangAudit erbringt Recherche- und Dokumentationsleistungen. Keine Rechtsberatung, keine Rechtsdienstleistung im Sinne des RDG.
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